BannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbild
Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Druckansicht öffnen
 

Notbremse von der Bundesregierung beschlossen

21. 04. 2021

Am Mittwoch, d. 21. April 2021 hat unsere Bundesregierung die NOTBREMSE beschlossen.

 

Welche Auswirkungen dieses neue Infektionsschutzkonzept auf den Schulbetrieb haben wird, werden wir -  sobald wie nur möglich-  hier veröffentlichen.

 

https://bildung.thueringen.de/ministerium/coronavirus/schule

 

Notbetreuung

Zugang zur Notbetreuung wird  angeboten, wenn ein Personensorgeberechtigter

  • aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe, die eine Erledigung der Tätigkeit in Heimarbeit unmöglich machen, an einer Betreuung des Kindes gehindert ist,
  • keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit, insbesondere durch andere Personensorgeberechtigte, sicherstellen kann und
  • dieser Personensorgeberechtigte
    a) zum zwingend für den Betrieb benötigten Personal in der Pandemieabwehr oder -bewältigung oder in Bereichen von erheblichem öffentlichen Interesse gehört, insbesondere in den Bereichen 
    • Bildung und Erziehung,
    • Kinder- und Jugendhilfe,
    • Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der öffentlichen Verwaltung, der Rechtspflege und der rechtlichen Betreuung,
    • Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur und Versorgungssicherheit,
    • Informationstechnik und Telekommunikation,
    • Medien,
    • Transport und Verkehr,
    • Banken und Finanzwesen,
    • Ernährung und Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs,

b) infolge einer betreuungsbedingten Einschränkung der Erwerbstätigkeit von einer Kündigung oder einem unzumutbaren Verdienstausfall bedroht wäre oder

c) als Schüler, Auszubildender oder Studierender notwendige Prüfungen und Praktika abzulegen oder prüfungsvorbereitend am Präsenzunterricht teilzunehmen hat.

 

Quelle: TMBJS

 

 

 

Die Antragsformulare finden Sie hier.

 

 

 

Elternbrief

Sehr geehrte Eltern,

am 21. April 2021 hat der Bundestag die sogenannte Bundes-Notbremse beschlossen. Natürlich hat das auch Auswirkungen auf unseren Schulbetrieb. Sicherlich haben Sie den Medien schon die ein oder andere Information entnommen, doch die Fragen der Eltern häufen sich. Dafür habe ich vollstes Verständnis und möchte mit diesem Brief versuchen, ein wenig Klarheit zu schaffen. Inzwischen haben wir erste Informationen vom Bildungsministerium bekommen und können vorsichtige Schritte planen.

Entscheidend für den Schulbetrieb sind die Inzidenzwerte des Unstrut- Hainich- Kreises in den letzten 3 Tagen vor Inkrafttreten des neuen § 28b im Infektionsschutzgesetz.

Wird der Schwellenwert von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten (das ist bei uns der Fall), findet ab dem übernächsten Tag Wechselunterricht statt. Die bisherige „feste Lerngruppe“ wird ersetzt durch eine an die Raumgröße angepasste kleinere Lerngruppe. In diesen verkleinerten Gruppen dürfen die eingesetzten Pädagogen wechseln. Ein wöchentlicher Wechsel der Gruppen wird empfohlen („sollte“).

Da das Gesetz mit der Notbremse aller Voraussicht nach am     23. 4. 2021 in Kraft tritt, gelten diese Regelungen für uns ab dem 26.4.2021.

Alle anderen geltenden Regeln der Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb für die Phase „Gelb II“ bleiben bestehen, Dazu gehören die Maskenpflicht, das Einhalten der Abstandsregeln, das Angebot an Betreuung incl. Unterricht von mindestens 6 Stunden, wobei acht Stunden angestrebt werden.

Entscheidend für die Verweildauer der Kinder ist natürlich, wie das vorhandene Personal eingesetzt werden kann bzw. muss.

Zudem gilt ab kommender  Woche  eine Testpflicht, sowohl für Kinder als auch für alle Mitarbeiter der Schule. Gern darf auch ein schriftliches Testergebnis von einem Test vorgelegt werden, der etwa bei Arzt oder bei einer anderen zugelassenen Teststelle durchgeführt wurde. Dieser Nachweis darf allerdings nicht älter als 48 Stunden sein.

Das war die Theorie, die ich nun für unsere Schule erklären möchte- ich will es jedenfalls versuchen.

Ab Montag findet also Wechselunterricht statt. Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt und haben abwechselnd Unterricht in der Schule oder müssen zu Hause lernen. Wir werden versuchen, die Klassenleiter in den Gruppen wie gewohnt einzusetzen, um den Kindern wenigstens ein wenig Halt geben zu können in dieser schon wieder anstrengenden Zeit.

Es besteht Schulpflicht. Eine Befreiung vom Präsenzunterricht kann nur der Schulleiter genehmigen, wenn Die Eltern einen schriftlichen Antrag stellen und diesen begründen können.  Die möglichen Gründe dafür finden Sie in der Allgemeinverfügung vom 30.3.2021.

Leistungsnachweise müssen unabhängig davon erbracht werden.

Der Unterricht beginnt um 7.30 Uhr, ab 7.15 Uhr dürfen die Kinder das Schulgebäude betreten. Die Unterrichtszeit beträgt 4 Stunden, anschließend werden die Kinder durch die Erzieher betreut. Buskinder nehmen den ersten Bus. Da unsere Erzieher am Vormittag bereits im Dienst sind und die Notbetreuung absichern, kann der Hort am Nachmittag nicht wie gewohnt bis 16.00 Uhr öffnen. Der Schultag endet deshalb um 13.30 Uhr, alle Kinder müssen bis zu dieser Zeit abgeholt werden bzw. die Schule verlassen.

Sollte sich zeigen, dass nur wenige Kinder die Notbetreuung in Anspruch nehmen, kann die Betreuungszeit vielleicht auch verlängert werden. Doch dazu kann ich erst Aussagen treffen, wenn ich am Montag die entsprechenden Anträge bekomme.

Die Klassenleiter Ihres Kindes teilen den Kindern morgen mit, in welcher Gruppe sie lernen und an welchen Tagen sie die Schule besuchen werden.

Bitte prüfen Sie, ob für Ihr Kind ein Anspruch auf Notbetreuung besteht.

„Zum Nachweis genügt eine Bescheinigung des Arbeitgebers für ein Elternteil. Darüber hinaus muss gegenüber der Einrichtung glaubhaft dargelegt werden, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können“

Die Regelungen sind wie zuvor, im Antragsformular sind diese beschrieben, aber auch in den FAQ’s auf den Seiten des Bildungsministeriums. Da es inzwischen auch eine Homeoffice- Pflicht in vielen Bereichen gibt, ist das Kreuz des Arbeitgebers zwingend erforderlich, dass Homeoffice nicht ermöglicht werden darf. Bitte prüfen Sie auch, ob die ausgeübte Tätigkeit zur Pandemieabwehr bzw. von erheblichem öffentlichem Interesse ist.

Sowohl für den Schulbesuch als auch für die Notbetreuung gilt ganztägig die Maskenpflicht und die Testpflicht. Wer keinen Nachweis über einen Negativtest vorlegen kann, darf die Schule nicht betreten. Die Selbsttests werden dazu an den Präsenztagen (2 Tage pro Woche) in der Schule durchgeführt. Wer ein negatives Testergebnis schriftlich vorweisen kann, braucht den Selbsttest nicht durchzuführen.

Bitte geben Sie den Kindern, welche an der Mittagversorgung teilnehmen sollen, ein Essbesteck mit. Wir werden versuchen, das Einnehmen des Essens zu organisieren.

Liebe Eltern,

ich versuche, Sie umfassend und schnell über alle Veränderungen zu informieren,

Bitte schauen Sie dazu in Ihr E-Mail-Postfach bzw. auf unsere neue Schulhomepage. Dort finden Sie Informationen auf der Startseite (ganz oben, bei den Meldungen).

Es tut mir sehr leid, dass wir nun wieder solche harten und eingreifenden Maßnahmen treffen müssen, ohne die Kinder und uns lange darauf vorbereiten zu können. Die zur Zeit sinkenden Inzidenzwerte im Unstrut- Hainich- Kreis lassen mich hoffen, dass diese Maßnahmen von kurzer Dauer sein werden. Sobald wir eine Woche „unter 100“ liegen, dürfen wir die Kinder wieder in die Phase Gelb II zurückholen.

Den Glauben daran möchte ich nicht aufgeben.

Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte die Klassenleiter Ihres Kindes, diese helfen Ihnen gerne weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Chr. Jenke

Schulleiterin