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Geschichte

Blick auf Bad TennstedtBad Tennstedt ist das größte Gemeinwesen der Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt und der älteste urkundlich erwähnte Ort des Unstrut Hainich-Kreises. Im Rathaus, welches den Marktplatz ziert und zugleich das zweitälteste Gebäude der Stadt ist, befindet sich der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft.

 

Erstmalig 775 erwähnt, entwickelte sich die Stadt im Mittelalter vor allem durch den Waidhandel zu einem bedeutenden Markt- und Handelsplatz. Noch heute zeugen die gut erhaltene Stadtmauer mit ihren Toren und Türmen sowie der historische Stadtkern von dieser Zeit. Sehenswert sind das Rathaus, die Trinitatiskirche, die Stadtmauer mit ihren Toren und Türmen, die heute teilweise als Museen genutzt werden, und das Gewölbe am Markt mit einzigartigen Secco- Malereien aus dem 16. Jahrhundert.

 

Mit Entdeckung der Schwefelquelle im Jahr 1811 erhielt das Kur- und Bäderwesen als neuer Erwerbszweig Bedeutung. Bereits 1812 begann der Kurbetrieb, und der damals angelegte Kurpark ist heute mit seinem alten Baumbestand, seinen Kneipp- Anlagen in einem natürlichen Bachlauf, seinem Schwefeltretbecken sowie zwei Barfußpfaden eine grüne Oase für Einheimische und Gäste. Hier befindet sich auch das „Goethehäuschen“, das erste Badehaus Tennstedts – heute ein kleines Café. Im „Haus des Gastes“, dem ehemaligen 1899 erbauten Kurhaus, befindet sich heute die Gästeinformation der Stadt Bad Tennstedt und der Region. Auch die Bibliothek der Verwaltungsgemeinschaft hat Ihren Sitz in der Kurstraße 10.

 

1925 wurde Tennstedt „Bad Tennstedt“. Das qualitativ hochwertige Schwefelwasser wird seit 1812 als Heilmittel genutzt, und schon Goethe lobte 1816 während seines siebenwöchigen Kuraufenthaltes dessen Wirkung. Noch heute trifft man bei einem Stadtrundgang auf die Spuren einer bewegten geschichtlichen Vergangenheit. 37 Denkmale zählt Bad Tennstedt, eines der größten ist die Stadtmauer.

 

Sogar unsere Hauptstadt Berlin würdigte unsere Stadt mit einer „Tennstedter Straße“.

 

Der Romantiker „Novalis“, mit bürgerlichen Namen Friedrich von Hardenberg, lernte und arbeitete von 1794 – 1796 beim Kreisamtmann Just in Tennstedt.

 

Christoph Hellwig, Stadtphysikus in Tennstedt, erfand um das Jahr 1700 die erste Zahnbürste und verfasste den hundertjährigen Kalender.

 

Seit 2005 ist die Stadt „Staatlich anerkannter Ort mit Heilquellenkurbetrieb“.

 

Zu Ehren der Quelle feiern die Bürger Bad Tennstedts und ihre Gäste alljährlich am letzten Wochenende im Juni ihr Heimat- und Brunnenfest.

 

Weitere Veranstaltungshöhepunkte im Jahreskalender der Stadt sind Kurkonzerte in den Sommermonaten im Kurpark, das Strohballenfest mit dem Stadtlauf im September sowie der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz.